Craniosacraltherapie

 

Die Osteopathie  / Craniosacraltherapie bzw "Integrative Osteopathie" ist Praxisschwerpunkt.

Craniosacraltherapie:

Der Begriff "Craniosacraltherapie" bzw. "Craniosacrale Therapie / Craniosacrale Osteopathie" bedeutet übersetzt in etwa "Schädel-Kreuzbein-Therapie". Die Craniosacraltherapie ist Anfangs des 20. Jahrhunderts aus der Osteopathie (Knochenheilkunde) entstanden - Osteopathen betrachten den gesamten Körper als untrennbare Funktionseinheit und gehen davon aus, dass sich Störungen des Organismus durch manuelle Techniken behandeln lassen. Die Craniosacraltherapie stellt dabei das "Craniosacrale System" in den Mittelpunkt von Diagnose und Therapie - es besteht aus knöchernen Anteilen (Schädel, Wirbelsäule, Kreuzbein), bindegeweblichen Anteilen (die Hirn- und Rückenmarkshäute) sowie flüssigen Anteilen (dem Liquor / Hirn- und Rückenmarksflüssigkeit). Die knöchernen und bindegeweblichen Anteile bilden dabei einen Raum, in dem der Liquor rhythmisch pulsiert. Diese rhythmischen Bewegungen sind durch einen erfahrenen Therapeuten am ganzen Körper spürbar.

Als Begründer der Craniosacraltherapie gilt bereits in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts der Osteopath und Arzt William G. Sutherland. Grundlage der Therapie ist zum einen das bereits erwähnte "Craniosacrale System", zum anderen (damit untrennbar verbunden) ein "Craniosacraler Rhythmus", der bei allen Menschen durch einen erfahrenen Therapeuten am Körper erspürbar ist. Der Ursprung des "Craniosacralen Rhythmus", der meist als 6-12 Schwingungen pro Minute wahrgenommen wird, ist auch heute noch unklar - er stimmt weder mit der Herzfrequenz noch mit der Atemfrequenz überein. Feinste Bewegungen der Schädelknochen, des Beckens und der Extremitäten werden auf ihre Qualität und Blockaden hin beurteilt. Störungen bzw. Blockaden werden durch achtsame, sanfte Lösungstechniken beseitigt. Die Entwicklung der Craniosacraltherapie als eigenständige Therapieform geht im wesentlichen auf den Arzt und Craniosacraltherapeuten John Upledger zurück - er hat die Craniosacraltherapie heutiger Ausprägung entscheidend geprägt.

 Der Craniosacraltherapeut entspannt die an diesem System beteiligten Bindegewebsstrukturen und fördert die Beweglichkeit bindegewebIicher und knöcherner Strukturen durch sehr sanfte manuelle Techniken. Behandlungsschwerpunkte sind hierbei der Kopf, der Rumpf sowie der Beckengürtel.

Integrative Craniosacrale Osteopathie:

Die reine Craniosacraltherapie wird im Einzelfall gut durch weitere osteopathische Techniken aus dem viszeralen und parietalen Bereich ergänzt  - ein solches "integriertes Konzept" vertritt zum Beispiel Olaf Korpiun (Heilpraktiker) - durch meine Aus- und Weiterbildung bei Olaf Korpiun ist die Therapie in meiner Praxis durch diese Sicht / Methode bestimmt. Zum Einsatz kommen zusätzlich zur reinen Craniosacraltherapie auch

 

  • Techniken der sogenannten "Bindegewebe-Integration", zum Beispiel die gezielte Testung und Behandlung des Skeletts, die Testung und Behandlung innerer Organe durch Techniken, die eine bessere Beweglichkeit der Organe an ihren bindegeweblichen Aufhängungen (Ligamenten, Faszien) im Körper erzielen sollen sowie die Behandlung von Gefäßen, Nerven und der Haut (auch Narben). Diese Techniken zählen zur parietalen bzw. viszeralen Osteopathie.
  • Das Einbeziehen besonders langsamer Schwingungen des Körpers (sogenannte Cranio SELF-Waves) bietet einen weitere tiefgreifenden Ansatz für Diagnostik und Therapie.  

 

Die "Integrative Craniosacrale Osteopatie" hat breite Anwendungsmöglichkeiten. Behandlungen sind in jedem Lebensalter möglich - so können zum Beispiel auch bereits  Babys / Säuglinge / Kleinkinder in ihrer Entwicklung von der Craniosacralen Behandlung profitieren, in dem Blockaden aus dem Geburtsprozess gelöst werden. Eine Baby-Craniosacralbehandlung heisst Ihr Baby "Herzlich Willkommen" in unserer Welt und hilft, hier nach dem schwierigen Prozess der Geburt "Fuß zu fassen"...

Eine osteopathische Behandlung dauert etwa 1 Stunde.

 

Diagnose:

Ergänzung der schulmedizinischen Diagnostik durch Erspüren des Craniosacralen Rhythmus und Beurteilung von Qualität/ Einschränkungen / Blockaden. Testung des Skeletts sowie der Bindegewebsstrukturen im Brust- und Bauchraum auf Beweglichkeit mit bestimmten Techniken.

Therapie:

Sanfte manuelle Behandlung der Strukturen (Knochen, Bindegewebe, Organe, Faszien) durch spezielle Techniken mit dem Ziel der Beseitigung von Einschränkungen / Blockaden.